15 May 2026, 20:04

Neustart für Jugendzentrum Q1: Bergisch Gladbach plant radikale Veränderungen bis 2026

Offenes Buch mit detaillierter Stadtkarten-Illustration auf seinen Seiten, begleitet von Text und Plänen.

Neustart für Jugendzentrum Q1: Bergisch Gladbach plant radikale Veränderungen bis 2026

Die Zukunft des Jugendzentrums Q1 in Bergisch Gladbach hat eine öffentliche Debatte und politische Fragen ausgelöst. Seit Juni 2025 arbeitet die Stadt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche und Q1 daran, die offenen Angebote für Kinder und Jugendliche im Stadtzentrum neu auszurichten. Nun nehmen die Pläne konkretere Formen an, während die Verantwortlichen an einer langfristigen Lösung arbeiten.

Die Stadtverwaltung hat bestätigt, dass das Q1 in seiner bisherigen Form nicht unverändert bleiben wird. Stattdessen soll ein neues Jugendzentrum entstehen, das die Jugendhilfe modernisiert und an die sich wandelnden Bedürfnisse anpasst. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf dem entstehenden Zanders-Viertel, wo bestehende Angebote an zukünftige sozialräumliche Anforderungen angepasst werden sollen.

Seit dem 9. Mai 2026 veranstaltet Q1 bereits offene Programme im Gleispark. Dieser Standort sowie die geplante Zentralwerkstatt sollen zu einem soziokulturellen Zentrum für flexible, bedarfsorientierte Jugendarbeit werden. Parallel dazu prüfen Stadt und Evangelische Kirche Optionen für einen dauerhaften Standort im Stadtzentrum, um diese Initiativen zu unterstützen.

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Bisher wurden noch keine endgültigen politischen Entscheidungen über den künftigen Standort des Q1 getroffen. Die Stadtverwaltung bewertet weiterhin fachliche, städtebauliche und finanzielle Rahmenbedingungen, bevor ein klarer Vorschlag vorgelegt wird. Die Verantwortlichen haben zugesichert, den Prozess offen und partizipativ zu gestalten und alle Beteiligten in die weiteren Schritte einzubinden.

Sobald die notwendigen Vorarbeiten abgeschlossen sind, wird ein transparenter und entscheidungsreifer Plan den politischen Gremien zur Prüfung vorgelegt. Der Ansatz der Stadt stellt sicher, dass mögliche Veränderungen am Q1 sowohl den Bedürfnissen der Gemeinschaft als auch praktischen Erwägungen gerecht werden. Die endgültige Entscheidung hängt von weiteren Analysen zu Räumlichkeiten, Finanzierung und städtebaulichen Aspekten ab. Das Ergebnis wird maßgeblich prägen, wie sich die Jugendarbeit in Bergisch Gladbach in den kommenden Jahren entwickelt.

Quelle