Mönchengladbachs Zukunft: 43 Millionen Euro für Wohnraum und Infrastruktur bis 2027
Philipp KrügerMönchengladbachs Zukunft: 43 Millionen Euro für Wohnraum und Infrastruktur bis 2027
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat ehrgeizige Pläne für die Stadtentwicklung sowie die Finanzzahlen für 2025 vorgestellt. Dr. Ulrich Schückhaus, der langjährige Geschäftsführer, wird im Juli nach über 17 Jahren an der Spitze der Organisation in den Ruhestand treten. Sein Ausscheiden folgt auf ein erfolgreiches Jahr, das von bedeutenden Investitionen und strategischen Akquisitionen geprägt war.
Die EWMG verzeichnete ein Jahresergebnis von rund 7,6 Millionen Euro vor Steuern, darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW. Der operative Gewinn lag bei etwa einer Million Euro. Das Unternehmen investierte zehn Millionen Euro in Schlüsselprojekte wie die Sanierung der Stadtbibliothek in Rheydt, das Nationale Hockey-Leistungszentrum und den Bahnhof Rheydt Zentrum.
Insgesamt wurden 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsvorhaben bewilligt, mit einem starken Fokus auf geförderten Wohnraum. Zu den großen Projekten zählen die Wohnsiedlung Flipsenpesch, das Bauvorhaben REME Los 1 und das Projekt Maria-Hilf-Terrassen – eines der größten innerstädtischen Wohnbauvorhaben der Stadt mit einer Mischung aus Mehrfamilienhäusern und Stadthäusern.
Ab 2027 werden drei neue Wohngebiete auf den Markt kommen: Gartenkamp in Hardt mit 16 Wohneinheiten, Voigtshofer Allee in Wickrath mit 33 Wohneinheiten und Frankenstraße in Bonnenbroich mit 34 Wohneinheiten. Zu den strategischen Immobilienerwerben gehören die Hauptstraße 7–9, das ehemalige Tellmann-Gebäude in Rheydt, sowie der Kirchplatz 5 in Mönchengladbach. Zudem wurde der Parkplatz an der Aachener Straße für eine mögliche Schulerweiterung und Wohnraumnutzung erworben.
Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, betonte die Bedeutung einer zukunftsorientierten, integrierten Stadtentwicklung. Solche Ansätze seien entscheidend für die Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stabilität der Stadt, so Schwan-Schmitz.
Dr. Schückhaus wird nach seiner letzten Jahrespressekonferenz im Juli zurücktreten. Mit ihrem Fokus auf nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturprojekte prägt die EWMG maßgeblich die Zukunft Mönchengladbachs. Die bewilligten Investitionen und neuen Wohngebiete unterstreichen das Engagement der Stadt für Wachstum und Modernisierung.






