17 March 2026, 04:03

Mönchengladbachs Briefwahl entscheidet über Olympiatraum 2036 und später

Person mit den Olympischen Ringen in den Händen, mit "Renewing the Olympic Movement" und "Olympic Agenda 2020" auf dem Papier vor sich, tragend ein weißes Hemd und blaue Shorts, vor einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken und Sonne.

Mönchengladbachs Briefwahl entscheidet über Olympiatraum 2036 und später

Mönchengladbach stimmt per Briefwahl über mögliche Olympiapläne ab

Mönchengladbach bereitet sich auf eine entscheidende Briefwahl vor, die über die Rolle der Stadt bei einer künftigen Olympiabewerbung entscheiden soll. Die Bürgerinnen und Bürger stimmen ab, ob sich die Stadt dem Vorhaben der Region Rhein-Ruhr anschließen soll, die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Die Wahlunterlagen werden bis Sonntag, den 29. März, verschickt; die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis zum 15. April zurückgesandt werden.

Der Stadtrat hat einen Bürgerentscheid organisiert, um die Unterstützung für das Olympiaprojekt zu ermitteln. Wahlberechtigt sind alle in Mönchengladbach gemeldeten Personen ab 16 Jahren mit deutscher oder EU-Staatsbürgerschaft. Sie erhalten in Kürze ihr Wahlpaket, das einen Stimmzettel, einen blauen Wahlumschlag, eine Wahlbenachrichtigung, einen roten Versandumschlag sowie eine Informationsbroschüre enthält. In der Broschüre finden sich neben der Wahlempfehlung des Oberbürgermeisters auch die Begründung des Rates für die Bewerbung sowie neutrale Stellungnahmen der Fraktionen.

Auf dem Stimmzettel steht eine einzige Frage: "Unterstützen Sie die Beteiligung Mönchengladbachs an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044?" Damit das Ergebnis gültig ist, müssen mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten – etwa 20.400 Personen – mit "Ja" stimmen. Eine einfache Mehrheit reicht allein nicht aus.

Falls die Bewerbung erfolgreich ist, würde Mönchengladbach die olympischen Hockeyturniere ausrichten. Als Austragungsorte sind der HockeyPark und das Borussia-Park vorgesehen. Die Stimmzettel müssen bis Mittwoch, den 15. April, um 16:00 Uhr eingereicht sein. Die Auszählung findet anschließend im Briefwahlzentrum des Berufskollegs Volksgartenstraße ab Sonntag, den 19. April, 16:00 Uhr, statt.

Das Ergebnis entscheidet, ob Mönchengladbach die Olympiapläne weiterverfolgt. Damit der Bürgerentscheid angenommen wird, sind mindestens 20.400 "Ja"-Stimmen erforderlich. Die Teilnahme der Stadt hängt davon ab, ob diese Hürde bis zum 15. April erreicht wird.

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