17 April 2026, 22:04

Krischer fordert dauerhafte Lösung für das Deutschlandticket – Bund muss zahlen

Altes Schwarz-Weiß-Foto von Fußgängern auf einer Straße in Hamburg, Deutschland, gesäumt von Gebäuden, Straßenlaternen, Lampen und Kraftfahrzeugen unter einem bewölkten Himmel.

Krischer fordert dauerhafte Lösung für das Deutschlandticket – Bund muss zahlen

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer fordert dauerhafte Lösung für Finanzierung und Struktur des Deutschlandtickets

Verkehrsminister Oliver Krischer (Nordrhein-Westfalen) hat eine nachhaltige Regelung für die Finanzierung und Ausgestaltung des Deutschlandtickets angemahnt. Kurzfristige Lösungen reichen seiner Ansicht nach nicht mehr aus – stattdessen brauche es eine Beteiligung des Bundes, um die Zukunft des Angebots langfristig zu sichern.

Krischer betonte die Notwendigkeit eines klaren, dauerhaften Rahmens für die Finanzierung, Verwaltung und Vermarktung des Tickets. Zwar spreche er sich dafür aus, den Preis langfristig an einen allgemeinen Index zu koppeln, doch eine reine Orientierung an der Inflation halte er für unzureichend.

Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund der laufenden Verhandlungen zwischen Bund und Ländern im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz. Krischer zeigte sich zuversichtlich, dass die aktuellen Gespräche zu einer Einigung führen werden.

Gleichzeitig warnte er: Ohne die Unterstützung des Bundes drohe das Deutschlandticket in kurzfristigen Übergangsregelungen stecken zu bleiben. Nun sei ein stabiler, langfristiger Ansatz unverzichtbar, um weitere Unsicherheiten zu vermeiden.

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Die Forderungen des Ministers unterstreichen den Druck, die Zukunft des Tickets vor der nächsten Phase verbindlich zu klären. Eine Lösung würde festlegen, wie das Angebot in den kommenden Jahren finanziert, verwaltet und bepreist wird. Bund und Länder müssen sich nun einigen, um weitere Verzögerungen zu verhindern.

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