Krefelder Drogenberatungszentrum erhält lebenswichtige Spende aus Meerbusch
Jonas SchmittKrefelder Drogenberatungszentrum erhält lebenswichtige Spende aus Meerbusch
Ein Drogenberatungszentrum in Krefeld hat eine Spende vom Personalrat der Stadt Meerbusch erhalten, um seine Arbeit mit gefährdeten Menschen zu unterstützen. Die Einrichtung, die bis zu 80 Stammklienten betreut, bietet essenzielle Dienstleistungen wie Mahlzeiten, Duschen und medizinische Versorgung an. Lokale Verantwortliche lobten die wichtige Rolle des Zentrums bei der Unterstützung von Suchtkranken.
Die Einrichtung bietet Suchtberatung, Präventionsprogramme und einen überwachten Raum für den Drogenkonsum, der von Notfallmedizinern betreut wird. Klienten können zudem Waschmöglichkeiten, warme Mahlzeiten und einen sicheren Ort zum Gespräch nutzen. Jasmin Sprünken, die Leiterin des Zentrums, bedankte sich beim Personalrat Meerbusch für die „Centspende“-Spende, die diese Angebote fördern wird.
Einmal pro Woche besucht das „Medi-Mobil“ – eine mobile medizinische Einheit von Caritas Krefeld und Diakonie – die Gegend. Vier ehrenamtliche Ärzte bieten dort Gesundheitsversorgung an und schaffen Vertrauen, indem sie zu festen Zeiten und Orten erscheinen. Michael Marschall, Vorsitzender des Meerbuscher Personalrats, betonte die Bedeutung dieser Arbeit für schwerstabhängige Menschen.
Die Spende wird helfen, den täglichen Betrieb der Einrichtung aufrechtzuerhalten – von der medizinischen Betreuung bis hin zu grundlegenden Hygienedienstleistungen. Durch regelmäßige Besuche des „Medi-Mobils“ und laufende Beratungsangebote unterstützt die Einrichtung weiterhin Bedürftige. Die Zusammenarbeit zwischen lokalen Wohlfahrtsverbänden und kommunalen Mitarbeitenden sorgt dafür, dass gefährdete Menschen kontinuierlich versorgt werden.






