Krefeld saniert städtische Gebäude für 30 Prozent weniger Stromverbrauch bis 2025
Jonas SchmittKrefeld saniert städtische Gebäude für 30 Prozent weniger Stromverbrauch bis 2025
Krefeld treibt seine Pläne zur Reduzierung der CO₂-Emissionen voran, indem es seine städtischen Gebäude saniert. Die Stadt hat sich mit E1 Energiemanagement zusammengetan, um im Rahmen eines Energieleistungsvertrags (Energy Performance Contracting, EPC) zwölf Standorte zu modernisieren. Ziel des Projekts ist es, den Heizenergieverbrauch um 24 Prozent und den Stromverbrauch um 30 Prozent zu senken.
Die Initiative ist Teil einer umfassenden Klimastrategie, mit der Krefeld bis 2035 klimaneutral werden will. Zwölf Immobilien, darunter Rathäuser, eine Kindertagesstätte und das Kulturzentrum Fabrik Heeder, erhalten moderne technische Anlagen. Zu den geplanten Maßnahmen gehören der Einbau von Wärmepumpen, LED-Beleuchtung, intelligente Sensoren sowie Photovoltaikanlagen.
Das in Nürnberg ansässige Unternehmen E1 Energiemanagement übernimmt die Finanzierung und Durchführung aller Bauarbeiten nach dem EPC-Modell. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2025 beginnen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) unterstützt das Vorhaben im Rahmen ihres bundesweiten Programms „Co2ntracting: Bau die Zukunft!“ mit kostenloser Fachberatung und stellt erfolgreiche Projekte als Best-Practice-Beispiele vor.
Das Kompetenzzentrum Contracting der dena begleitet Kommunen und Länder bei der Einführung von EPC-Modellen für Gebäudesanierungen. Das Programm bietet systematische Bewertungen und hilft, bewährte Lösungen in ganz Deutschland zu verbreiten.
Krefelds Sanierungsplan zielt auf erhebliche Energieeinsparungen ab und bringt die Stadt ihren Klimazielen einen Schritt näher. Durch die Zusammenarbeit mit E1 Energiemanagement und der dena sind technische und finanzielle Unterstützung für die Modernisierungsmaßnahmen gesichert. Nach Abschluss des Projekts soll es als Vorbild für andere Kommunen dienen, die ihre Emissionen durch Energieleistungsverträge reduzieren möchten.






