17 April 2026, 20:04

Kölner Stadtrat streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Bewegungsflächen"

Ein umzäunter Stadtplatz-Spielplatz mit mehreren Schildern am Zaun, umgeben von Bäumen, Laternen, Gebäuden mit Fenstern und einem sichtbaren Himmel, mit verstreuten Objekten im Hintergrund.

Kölner Stadtrat streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Bewegungsflächen"

Der Kölner Stadtrat wird bald über einen Plan abstimmen, Spielplätze in "Spiel- und Bewegungsflächen" umzubenennen. Mit der Änderung sollen auch Jugendliche einbezogen werden, die nach Ansicht der Verwaltung durch die bisherige Bezeichnung ausgeschlossen werden. Doch nicht alle unterstützen den Vorschlag.

Bürgermeisterin Henriette Reker hält die Umbenennung für überflüssig und möchte, dass die Ratsmitglieder die endgültige Entscheidung treffen. Die Initiative zur Aktualisierung der Spielplatzschilder begann vor zwei Jahren. Der Jugendhilfeausschuss stimmte einstimmig dafür, den Begriff "Spiel- und Bewegungsfläche" einzuführen. Die Verantwortlichen argumentierten, "Spielplatz" klinge zu kindlich und halte ältere Jugendliche davon ab, die Flächen zu nutzen.

Die Stadtverwaltung befürwortet die Änderung. Sie ist der Meinung, dass der neue Name die Bedürfnisse aller Altersgruppen besser widerspiegelt. Doch der Plan stößt von Anfang an auf Widerstand.

Bürgermeisterin Reker hat den Vorschlag öffentlich kritisiert. Sie sieht keinen praktischen Nutzen in der Umbenennung und möchte, dass sich der Rat auf andere Prioritäten konzentriert. Die Angelegenheit wird nun am 4. September im gesamten Stadtrat zur Abstimmung stehen. Falls der Beschluss durchgeht, erhalten die Spielplätze in Köln schrittweise neue Schilder. Die Entscheidung liegt bei den Ratsmitgliedern, die die Bedenken zur Inklusion gegen die Einwände der Bürgermeisterin abwägen müssen. Die endgültige Abstimmung ist für Anfang nächsten Monats angesetzt.

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