Kölner Krise: Kwasniok kämpft um seinen Job – doch die Bundesliga wartet nicht
Lukas HartmannKölner Krise: Kwasniok kämpft um seinen Job – doch die Bundesliga wartet nicht
1. FC Köln kämpft in der Bundesliga-Saison 2025/2026 um den Klassenerhalt und liegt nach sieben Spielen ohne Sieg nur noch auf Platz 15. Trotz des wachsenden Drucks nach dem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach zeigt sich Cheftrainer Lukas Kwasniok weiterhin überzeugt von seiner Position. Die anhaltende Schwächephase des Vereins wirft jedoch zunehmend Fragen nach seiner Zukunft auf.
Kwasnioks Bilanz beim FC Köln fällt deutlich schlechter aus als seine früheren Erfolge mit SSV Paderborn in der 2. Bundesliga. Unter seiner Führung gelang dem Team in den letzten 17 Partien lediglich zwei Siege. Das jüngste Remis verlängerte die sieglose Serie und lässt die Kölner nur knapp über dem Relegationsplatz.
Sportdirektor Thomas Kessler verweigerte dem Trainer nach dem verpassten Derby-Sieg eine klare Rückendeckung. Stattdessen kündigte er an, die Lage über Nacht zu reflektieren und nach dem Wochenende neu zu bewerten. Kessler räumte ein, dass die Mannschaft dringend wieder Dreier einfahren müsse, um die Saison noch zu wenden.
Kwasniok hingegen betont, weiterhin die volle Unterstützung der Vereinsführung zu genießen. Er sieht sich nach wie vor als den richtigen Mann für den Job und zeigt sich zuversichtlich in Bezug auf Team und Vereinsentwicklung. Doch ein Heimsieg des FC St. Pauli gegen den SC Freiburg könnte Köln auf Platz 16 zurückwerfen – und die Abstiegsgefahr weiter verschärfen.
Mit der anhaltenden Krise rückt der 1. FC Köln bedrohlich nah an die Abstiegszone heran. Kesslers zurückhaltende Äußerungen deuten auf Unsicherheit über Kwasnioks Zukunft hin, während der Trainer selbst unbeugsam bleibt. Die nächsten Ergebnisse werden wohl entscheiden, ob es vor Saisonende noch zu personellen Konsequenzen kommt.






