29 March 2026, 08:04

Jochen Gaugele wird neuer Leiter der Investigativ-Redaktion beim Kölner Stadt-Anzeiger

Eine Europa-Karte, die die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) in Blau hervorhebt, mit zusätzlichen Textdetails.

Jochen Gaugele wird neuer Leiter der Investigativ-Redaktion beim Kölner Stadt-Anzeiger

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat Jochen Gaugele zum Leiter seiner Investigativ-Redaktion berufen und will unter seiner Führung das internationale Mediennetzwerk des Blattes ausbauen. Der erfahrene Journalist wird sein neues Amt in Köln am 1. August 2026 antreten und dort die nationale sowie globale Berichterstattung des Verlags verantworten. Seine Berufung unterstreicht den Kurs der Zeitung, ihre politische und wirtschaftliche Berichterstattung zu stärken, während sie in diesem Jahr die eigenständige Produktion ihrer überregionalen Nachrichtenabteilungen fortsetzt.

Aktuell ist Gaugele stellvertretender Chefredakteur des Hauptstadtbüros der Funke Mediengruppe in Berlin. Zuvor arbeitete er als Politik- und Nachrichtenredakteur für die Welt-Gruppe und war Mitglied der Chefredaktion des Hamburger Abendblatts. Sein akademischer Werdegang umfasst Studien der Politikwissenschaft, Neueren Geschichte und des Öffentlichen Rechts.

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Beim Kölner Stadt-Anzeiger wird er der Chefredaktion angehören und die nationale sowie internationale Berichterstattung leiten. Die Zeitung, die zur Kölner Stadt-Anzeiger Medien-Gruppe gehört – zu der auch der Express und die Kölner Rundschau zählen –, produziert seit 2024 wieder eigene überregionale Inhalte.

Gerald Selch, Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers, lobte Gaugele als "herausragenden Journalisten mit einem exzellenten Netzwerk in der deutschen und europäischen Politik". Zwar pflegt die Zeitung weiterhin Partnerschaften mit Medien wie der New York Times und der Neuen Zürcher Zeitung, konkrete Änderungen dieser Kooperationen im Zuge von Gaugeles Berufung wurden jedoch nicht bekannt gegeben.

Gaugeles Wechsel nach Köln fällt in eine Phase, in der der Kölner Stadt-Anzeiger seine investigativen und internationalen Reportagen ausbauen will. Ab Mitte 2026 wird er die redaktionelle Ausrichtung in den Bereichen Politik, Wirtschaft und grenzüberschreitender Journalismus prägen. Die Personalie spiegelt die fortlaufenden Bemühungen des Blattes wider, seine redaktionelle Reichweite und seinen Einfluss zu vergrößern.

Quelle