10 June 2026, 08:03

Igus setzt auf PFAS-freie Kabel – und ist der EU einen Schritt voraus

Chainflex-Kabel verzichten auf PFAS- und PTFE-Chemikalien

Igus setzt auf PFAS-freie Kabel – und ist der EU einen Schritt voraus

Die Europäische Union steuert auf eine Einschränkung oder ein Verbot von über 10.000 PFAS-Verbindungen zu. Diese Chemikalien, die oft in Alltagsprodukten wie beschichteter Kleidung oder Backpapier enthalten sind, gelten als schädlich für die Umwelt. Das Unternehmen Igus hat bereits Maßnahmen ergriffen, um dieses Problem in seinem Sortiment anzugehen.

Igus stellt die Kabelserie Chainflex her, die mittlerweile über 1.350 verschiedene Typen umfasst – darunter Steuer-, Bus-, Daten-, Motor- und Glasfaserkabel. Das Unternehmen führt jährlich über zwei Milliarden Testzyklen in seinem hauseigenen Labor durch, um die Zuverlässigkeit der Produkte zu gewährleisten. Im vergangenen Jahr verlängerte Igus die Garantie für diese Kabel von drei auf vier Jahre.

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Aktuell sind 95 Prozent der Chainflex-Kabel PFAS-frei. Sie tragen ein „PFAS-frei“-Siegel, das bestätigt, dass sie keine Fluorverbindungen enthalten – geringfügige Ausnahmen können jedoch durch externe Einflüsse auftreten. Zudem erfüllen die Produkte internationale Exportvorschriften für PFAS.

Das geplante EU-Verbot zielt auf PFAS- und PTFE-Chemikalien ab, die Umweltrisiken bergen. Igus hat den Großteil seiner Chainflex-Serie bereits an die strengeren Anforderungen angepasst. Durch umfangreiche Tests und verlängerte Garantien will das Unternehmen sicherstellen, dass seine Produkte auch ohne diese schädlichen Substanzen langfristig leistungsfähig bleiben.

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