Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025 geht an NMR-Pionier James Eills
James Eills, ein führender Forscher auf dem Gebiet der analytischen Chemie, hat den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025 gewonnen. Die Auszeichnung würdigt seine bahnbrechenden Arbeiten zu Hyperpolarisationsmethoden für die kernmagnetische Resonanzspektroskopie (NMR). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gab die Ehrung am Freitag, dem 28. März, in Bonn bekannt.
Eills begann seine akademische Laufbahn 2015 mit einem Forschungsprojekt für seinen Master an der Universität von Kalifornien in Berkeley. 2019 schloss er seine Doktorarbeit über NMR an der Universität Southampton ab. Sein Schwerpunkt lag auf der parawasserstoffinduzierten Polarisation – einem Verfahren, bei dem Wasserstoffgas in einem bestimmten Quantenzustand genutzt wird, um die selektive Polarisation von Kernspins in Molekülen voranzutreiben.
2024 gründete er am Forschungszentrum Jülich, genauer am Institut für Strukturbiochemie (IBI-7), seine eigene Nachwuchsforschungsgruppe. Dort entwickelte er innovative Hyperpolarisationstechniken und führte NMR-Experimente in mikrofluidischen Formaten durch. Diese Leistungen haben ihn zu einer Schlüsselfigur auf diesem Gebiet gemacht.
Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen Deutschlands für Nachwuchswissenschaftler und ist mit 200.000 Euro dotiert. Eills wird das Preisgeld nutzen, um seine Forschung in den kommenden drei Jahren zu finanzieren.
Die Auszeichnung unterstreicht Eills’ Erfolge in der analytischen Chemie und seine Rolle bei der Weiterentwicklung der NMR-Technologie. Mit der gesicherten Förderung wird seine Arbeit am Forschungszentrum Jülich dazu beitragen, Hyperpolarisationsmethoden für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen weiter voranzubringen.






