22 April 2026, 22:05

Hagen setzt auf digitale Lösungen für mehr Klimaschutz in der Industrie

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" verkündet und für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 wirbt.

Hagen setzt auf digitale Lösungen für mehr Klimaschutz in der Industrie

Hagen startet digitale Klimainitiative für die lokale Industrie

Ein neues Projekt in Hagen verbindet digitale Technologien mit Klimaschutz in der regionalen Wirtschaft. Unter dem Namen klimakommune.digital arbeiten vier mittelständische Unternehmen, ein Energieversorger und ein Forschungszentrum zusammen, um Energieverschwendung zu reduzieren und Emissionen zu senken.

Geleitet wird die Initiative vom Future Energy Lab im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Beteiligt sind das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), der Energiedienstleister ENERVIE sowie die vier Unternehmen Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER.

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Statt sich auf grobe Messwerte eines Hauptzählers zu verlassen, erfassen nun Sensoren den Energieverbrauch einzelner Maschinen. ENERVIE verarbeitet diese Daten und stellt sie über ein Energiemanagementsystem dar. Die detaillierten Einblicke helfen den Betrieben, Schwachstellen zu identifizieren und ihre Energiekosten zu senken.

Das KEDi unterstützt die Unternehmen bei der Auswertung der erhobenen Daten, sodass sie ihre Produktionsprozesse optimieren und effizienter gestalten können. In der nächsten Phase werden auch die CO₂-Emissionen der Betriebe erfasst und auf der Urban Data Platform des Projekts veröffentlicht.

Die Initiative zeigt, wie digitale Werkzeuge und Klimaziele Hand in Hand gehen können, wenn Fachwissen geteilt wird. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten transparente Energiedaten, während das Projekt ein Modell für nachhaltige Industrie in Hagen schafft. Der Ansatz ließe sich künftig auch auf andere Regionen übertragen.

Quelle