Guido Schenk erhält Goldene Stadtmünze für jahrzehntelanges Engagement in Dormagen
Lukas HartmannGuido Schenk erhält Goldene Stadtmünze für jahrzehntelanges Engagement in Dormagen
Guido Schenk ist mit der Goldenen Stadtmünze Dormagens für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Gemeinschaft ausgezeichnet worden. Bürgermeister Erik Lierenfeld überreichte die Ehrung am 25. März und würdigte Schenks Verdienste bei der Prägung des Stadtimages sowie der Förderung des bürgerlichen Engagements. Seine Beiträge umfassen die Bereiche Tourismus, Stadtmarketing und zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen.
Schenk begann seine Laufbahn als Pressesprecher der Stadt Dormagen, ein Amt, das er elf Jahre lang ausübte. Anschließend leitete er 17 Jahre lang die Abteilungen für Marketing und Tourismus – zunächst in kommunaler Trägerschaft, später bei der SVGD. In dieser Zeit organisierte er Großveranstaltungen wie das Rockfestival am Silbersee und die Ausstellung Wasserwelt 2002. 2009 sorgte sein Team mit bemalten Holzkühen entlang der Kölner Straße für überregionales Aufsehen.
Darüber hinaus war Schenk an der Gründung von Initiativen wie der IG TopWest, der IG Horrem und den Piwipper Böötchen beteiligt. Sieben Jahre lang stand er der City-Offensive Dormagen (CiDo) vor und trug maßgeblich zur Belebung der Innenstadt bei. Mit kreativen Projekten – darunter der Vorfall um Kaiman Sammy 1994 – machte er Dormagen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Außerhalb der Kommunalverwaltung arbeitete Schenk mehr als 25 Jahre als Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK). Für sein internationales Engagement wurde er mit der St. Petersburg-Sologubovka-Medaille ausgezeichnet, die seine langjährige öffentliche Verbundenheit unterstreicht.
Die Verleihung der Goldenen Stadtmünze würdigt Schenks nachhaltigen Einfluss auf Kultur und Wirtschaft Dormagens. Seine Arbeit im Tourismus, bei Bürgerprojekten und im internationalen Dienst hat der Stadt sichtbare Spuren hinterlassen. Die Auszeichnung spiegelt sowohl seine beruflichen Erfolge als auch sein tiefes Engagement für das Gemeinschaftsleben wider.






