26 April 2026, 14:11

Großübung im Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz bei simuliertem Erdbeben

Feuerwehrleute in Helmen arbeiten daran, ein Gebäude Feuer zu löschen, während sie Schläuche halten, mit einem Metallzaun, Rohren, einem Container, einem Verkehrskegel, Gegenständen, Fenstern, einer Tür, einem Metallrahmen, Drähten, einem Baum und Himmel im Hintergrund.

Großübung im Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz bei simuliertem Erdbeben

Kreis Euskirchen führt große Katastrophenschutzübung durch

Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine großangelegte Katastrophenübung durchgeführt, um seine Notfallsysteme auf die Probe zu stellen. An der Übung beteiligten sich fast 100 Freiwillige sowie Fachkräfte von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr und Hilfsorganisationen. Als Szenario diente ein Erdbeben der Stärke 6,5, das die Einsatzteams vor komplexe Aufgaben stellte – von Massenrettungen über Evakuierungen bis hin zur medizinischen Notversorgung unter Zeitdruck.

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Die Übung begann mit einem fiktiven Erdbeben im nördlichen Teil des Kreises Euskirchen, das weitreichende Zerstörungen verursachte. Zahlreiche Menschen waren eingeklemmt, verletzt oder dringend auf Evakuierung angewiesen. Die Einsatzkräfte mussten schnell Ressourcen mobilisieren, Kommunikationsnetze aufbauen und die Zusammenarbeit mit mehreren Behörden koordinieren.

Die Krisenstab-Leitung übernahm das Führungspersonal auf der Führungsebene D gemäß der Feuerwehr-Dienstvorschrift 100. Dem Team gehörten Einsatzkräfte aller kommunalen Feuerwehren des Kreises sowie Fachberater an. Die Feuerwehr der Stadt Mechernich war durch Frank Eichen, Gerd Geller, Oliver Geschwind, Alexander Kloster, André Leisten, Achim Nießen, Jens Schreiber und Michael Züll vertreten.

Zu den zentralen Herausforderungen zählten die Versorgung und der Transport von Verletzten, die Evakuierung von Anwohnern sowie die Logistik unter extremen Bedingungen. Das Szenario wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und dem Kreis Euskirchen auf Basis der Risikoanalyse der Bundesregierung aus dem Jahr 2019 entwickelt. Landrat Markus Ramers lobte die Übung im Nachgang als wichtigen Schritt zur Stärkung der langfristigen Krisenmanagementstrukturen.

Die Simulation zeigte, dass der Kreis Euskirchen durch abgestimmte Maßnahmen in der Lage ist, Großschadenslagen zu bewältigen. Die Teams testeten ihre Fähigkeiten in den Bereichen schnelle Einsatzbereitschaft, Ressourcenverteilung und behördenübergreifende Zusammenarbeit. Die Verantwortlichen gewinnen dadurch wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung zukünftiger Notfallpläne.

Quelle