18 April 2026, 10:04

Großrazzia in Münster und Senden: Bauunternehmer wegen Lohnbetrugs festgenommen

Eine Liniendiagramm, das die Anzahl der Pipeline-Vandalismus-Vorfälle in Nigeria von 2002 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Großrazzia in Münster und Senden: Bauunternehmer wegen Lohnbetrugs festgenommen

In Münster und Senden läuft derzeit eine Großrazzia, nachdem die Behörden zwei Personen wegen des Verdachts auf Lohnbetrug und Untreue festgenommen haben. Fast 110 Zollbeamte, 40 Bundespolizisten und juristische Vertreter waren an den Durchsuchungen beteiligt. Sieben Objekte, darunter Wohnhäuser und Geschäftsräume, werden nach Beweismaterial durchsucht.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein 33-jähriger Mann, der ein Bauunternehmen führte. Ihm wird vorgeworfen, Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und Arbeitgeberbeiträge vorenthalten zu haben. Zudem besteht der Verdacht, dass er Löhne einbehalten und Betrug begangen hat.

Am frühen Mittwochmorgen wurden zwei Haftbefehle vollstreckt. Der Hauptverdächtige wurde in seinem Haus in Senden festgenommen, ein 61-jähriger Mitarbeiter in Münster. Eine 54-jährige Frau soll ebenfalls in die Machenschaften verwickelt sein.

Bereits 2022 hatten Zollfahnder die Wohnung des Hauptverdächtigen durchsucht und belastendes Material sichergestellt. Mittlerweile hat das Landgericht Münster ein Strafverfahren eingeleitet. Um verstecktes Bargeld aufzuspüren, kommen drei speziell auf Geldspürung trainierte Spürhunde zum Einsatz.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Aktion stellt einen wichtigen Schritt im Verfahren gegen den Bauunternehmer und seine mutmaßlichen Komplizen dar. Bei einer Verurteilung drohen den Beschuldigten schwere Strafen wegen Betrugs, Lohnvorenthaltung und Versicherungsvergehen. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden beschlagnahmte Dokumente und Finanzunterlagen auswerten.

Quelle