12 March 2026, 04:10

Großrazzia am Dortmunder Hauptbahnhof: Bußgelder, Platzverweise und eine Strafanzeige

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Fahrzeugen, Fußgängern, Gebäuden, Strommasten, Schildern und Geländern, mit Text am unteren Bildrand.

Großrazzia am Dortmunder Hauptbahnhof: Bußgelder, Platzverweise und eine Strafanzeige

Großrazzia in Dortmund führt zu Bußgeldern, Platzverweisen und einer Strafanzeige

Bei einer aktuellen Sicherheitsoperation am Dortmunder Hauptbahnhof sind zahlreiche Bußgelder, Platzverweise und eine Strafanzeige verhängt worden. Die Kontrollen fanden im Rahmen des laufenden Projekts "Sicherheit in Bahnhöfen und Bussen" (SiBB) statt. Die Behörden überprüften dabei Tausende Reisende während der jüngsten Kontrollwelle.

Das SiBB-Projekt wurde 2018 ins Leben gerufen, um die Sicherheit an großen Verkehrsdrehscheiben zu erhöhen. Ein Schwerpunkt liegt auf Risikobereichen wie dem Dortmunder Hauptbahnhof. Ziel ist es, Kriminalität einzudämmen, die öffentliche Ordnung zu wahren und den Fahrgästen ein größeres Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

Im Rahmen der jüngsten Aktion arbeiteten Polizei, Bundesbeamte und Ordnungsdienste Hand in Hand. Sie kontrollierten 3.264 Reisende und stellten dabei 136 Verstöße fest – darunter eine Strafanzeige, drei Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie neun Platzverweise vom Bahnhofsgelände.

Solche Einsätze finden mehrmals jährlich in unregelmäßigen Abständen statt und ergänzen die täglichen Maßnahmen gegen Straßenkriminalität in Dortmund. Die Beamten überprüfen gezielt verdächtige Personen und sind präventiv präsent, um der Bevölkerung Sicherheit zu signalisieren.

Die Operation unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, das Dortmunder Verkehrsnetz sicherer zu gestalten. Die Behörden werden die Maßnahmen im Rahmen der SiBB-Initiative weiterführen. Parallel hat die Deutsche Bahn seit Januar 2026 ein umfassendes Sicherheitsprogramm an 25 wichtigen Bahnhöfen bundesweit eingeführt.

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