Gregor Lange: Vom Juristen zum einflussreichen Dortmunder Polizeipäsidenten
Lukas HartmannGregor Lange: Vom Juristen zum einflussreichen Dortmunder Polizeipäsidenten
Gregor Lange leitet seit 2014 als Polizeipäsident die Dortmunder Polizei. Seine Karriere umfasst Jahrzehnte im öffentlichen Dienst – von juristischen Tätigkeiten bis hin zu Führungspositionen in der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. Parallel zu seinen polizeilichen Aufgaben steht er der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Polizeipäsidenten in Deutschland vor.
Der 1962 in Dortmund geborene Lange studierte Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität Bonn. Nach seinem juristischen Vorbereitungsdienst trat er 1993 in den Landesdienst der Bezirksregierung Arnsberg ein. Dort arbeitete er von 2009 bis 2010 im Personalwesen, bevor er weitere Führungsaufgaben übernahm.
Zwischen 1998 und 2003 beschäftigte sich Lange am nordrhein-westfälischen Innenministerium mit politischem Extremismus. Anschließend übernahm er die Leitung der Mont-Cenis-Akademie in Herne, eine Position, die er bis 2009 innehatte. Später sammelte er als Abteilungsleiter bei der Bezirksregierung Münster weitere Führungserfahrung.
Im März 2014 folgte Lange Norbert Wesseler als Dortmunder Polizeichef nach. Drei Jahre später wurde er zudem Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Polizeipäsidenten – ein Amt, das er bis heute ausübt.
Langes Werdegang vereint juristisches Fachwissen, administrative Führungskompetenz und ein langjähriges Engagement für die Polizei. Als Dortmunder Polizeipäsident und bundesweit anerkannte Figur in der Sicherheitsbehörde prägt er weiterhin die Sicherheitspolitik – sowohl in lokalen Einsatzbereichen als auch in übergeordneten strategischen Funktionen in ganz Deutschland.






