Gerüchte um Merz' Zukunft: Wüst als möglicher Kanzler-Nachfolger im Gespräch
Philipp KrügerGerüchte um Merz' Zukunft: Wüst als möglicher Kanzler-Nachfolger im Gespräch
Laut Medienberichten gibt es innerhalb der Partei interne Diskussionen über einen möglichen Wechsel an der Spitze der Bundesregierung – konkret über die Ablösung von Bundeskanzler Friedrich Merz. Als möglicher Nachfolger wird Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gehandelt. Regierungssprecher Stefan Kornelius hat sich direkt zu den Vorwürfen geäußert.
Kornelius beschrieb die Stimmung des Kanzlers als „sehr positiv und konstruktiv“. Merz gehe seine Arbeit „sehr engagiert und handlungsorientiert“ an, so der Sprecher weiter. Zudem betonte er, dass sich die Bundesregierung weiterhin auf ihre „Reformagenda“ als zentrale Priorität konzentriere.
Auf Nachfrage zu den angeblichen Forderungen nach einem „Kanzlerwechsel“ wies Kornelius diese als „Gerüchte und Spekulationen“ zurück. Eine weitere Stellungnahme lehnte er ab und erklärte: „Dazu werde ich mich nicht äußern.“ Auch wollte er nicht bestätigen oder dementieren, ob es Kontakte zwischen Merz und Wüst gegeben habe.
Trotz der Spekulationen hob Kornelius hervor, dass Merz regelmäßig mit Mitgliedern der CDU-Führung im Austausch stehe. Er unterstrich erneut das Bekenntnis des Kanzlers zur Umsetzung der Reformagenda. Die Bundesregierung bezeichnete die Berichte als „unbegründete Mutmaßungen“. Der Fokus des Kanzlers liege weiterhin auf den politischen Prioritäten – insbesondere auf der Reformagenda. Offizielle Bestätigungen für einen Führungswechsel gibt es nicht.
