Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt
Lukas HartmannFußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit einem besonderen Fußballturnier
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem einzigartigen Fußballturnier zu Ende. Neun Mannschaften aus verschiedenen religiösen und gemeinnützigen Gruppen traten beim "Kick gegen Rassismus" gegeneinander an. Statt Pokale erhielten die Spielerinnen und Spieler Banner, die für die Haltung der Stadt gegen Diskriminierung warben.
Das Turnier stand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz und wurde vom "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt" organisiert. Über 30 lokale Initiativen kamen zusammen, um durch Sport Zusammenhalt und friedliches Miteinander zu fördern.
Auf Schiedsrichter wurde verzichtet – im Mittelpunkt standen Fairplay und gegenseitiger Respekt. Jede Mannschaft erhielt ein symbolisches Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Als Sieger ging der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. hervor, doch der Fokus lag weniger auf dem Wettbewerb als vielmehr auf Solidarität.
Das Turnier war Teil der bundesweiten "Internationalen Wochen gegen Rassismus", einer jährlichen Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte. In mehr als 100 Städten – darunter Berlin, Hamburg und Karlsruhe – fanden über 3.700 Veranstaltungen statt: von Sportevents und Workshops bis hin zu Musik, Lyrik und Theater, alles mit dem Ziel, Rassismus entgegenzutreten.
Das Turnier unterstrich das Engagement Bergisch Gladbachs für Vielfalt und Inklusion. Indem Preise durch eine gemeinsame Botschaft ersetzt wurden, betonten die Organisatoren die Bedeutung von Respekt und Zusammenarbeit. Die Veranstaltung bildete den Abschluss der lokalen Beteiligung an der bundesweiten Bewegung gegen Diskriminierung.






