FernUni Hagen eröffnet Hightech-Hub für virtuelle Zusammenarbeit und Forschung
Ida MüllerFernUni Hagen eröffnet Hightech-Hub für virtuelle Zusammenarbeit und Forschung
FernUniversität in Hagen eröffnet „Immersive Collaboration Hub“ mit Spitzentechnologie für Forschung und Wirtschaft
Die FernUniversität in Hagen hat einen hochmodern ausgestatteten Immersive Collaboration Hub eröffnet, der digitale Innovation mit praktischen Anwendungen in Bildung und Wirtschaft verknüpft. Das vom Land geförderte Projekt soll als zentrale Ressource für Nordrhein-Westfalen (NRW) dienen.
Der Hub vereint fortschrittliche Technologien wie VR- und AR-Brillen, ein holografisches Display sowie einen Ganzkörper-Scanner. Das Hologramm-System projiziert realistisch wirkende 3D-Abbildungen von Objekten oder Personen – schwebend in der Luft oder auf Oberflächen. Der Scanner erfasst innerhalb von Sekunden über 200 Aufnahmen und erstellt so detaillierte 3D-Modelle für virtuelle Avatare.
Hochwertige 3D-Drucker und leistungsstarke Rechensysteme runden die Ausstattung ab und ermöglichen komplexe Simulationen sowie Prototypenentwicklung. Dozierende und Studierende nutzen den Hub, um neue Anwendungen für Lehre und Forschung zu entwickeln. Auch lokale Unternehmen haben Zugang und können dort Lösungen auf Basis von Virtual und Augmented Reality erkunden.
Das Vorhaben ist Teil des Forschungsclusters Arbeit – Bildung – Digitalisierung der FernUniversität, das untersucht, wie digitale Transformation Arbeitswelten verändert. Uni-Präsidentin Prof. Ada Pellert bezeichnete den Hub als „wichtigen Baustein für zukunftsweisende Projekte“. Er ist eingebettet in ein Netzwerk, das Start-ups, Forscher:innen und Unternehmen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung zusammenbringt.
Staatssekretär Matthias Heidmeier betonte die Rolle des Hubs bei der Bewältigung des Fachkräftemangels in NRW. Durch die Förderung von Innovation sollen neue berufliche Perspektiven in der Region entstehen.
Der Immersive Collaboration Hub ist nun in Betrieb und bietet Werkzeuge für virtuelle Entwicklung und praxisnahe Problemlösungen. Unternehmen und Wissenschaftler:innen können die Infrastruktur nutzen, um Ideen zu testen und Kooperationen aufzubauen. Das landesgeförderte Projekt markiert einen Schritt zur Verankerung digitaler Fortschritte in der Arbeitswelt und im Bildungssektor NRWs.






