FEMA-Beamter Gregg Phillips sorgt mit Teleportationsbehauptungen und Biden-Drohungen für Eklat
Jonas SchmittFEMA-Beamter Gregg Phillips sorgt mit Teleportationsbehauptungen und Biden-Drohungen für Eklat
Gregg Phillips, ein hochrangiger Beamter der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, gerät zunehmend in die Kritik, nachdem er gewalttätige Äußerungen über den früheren US-Präsidenten Joe Biden getätigt hatte. Auch seine Behauptungen, sich zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House teleportiert zu haben, sorgten seit Anfang 2025 für Aufsehen.
Die Kontroverse spitzte sich zu, als Demokraten seine Eignung für das Amt infrage stellten – mit der Folge, dass er von einer wichtigen Kongressanhörung ausgeschlossen wurde.
Erstmals Schlagzeilen machte Phillips im März 2025, als er dem Sender CNN erzählte, er sei 80 Kilometer weit von einem Waffle House zum anderen "beamt" worden. Später bekräftigte er seine Aussage auf der Plattform Truth Social mit den Worten: "Ich weiß, was ich erlebt habe" und "Gott lässt sich nicht verspotten." Weder FEMA noch Gesundheitsbehörden haben den Vorfall offiziell bestätigt oder dementiert.
Unabhängig davon löste Phillips mit aggressiven Postings über Biden Empörung aus. Er soll geschrieben haben, er wolle "dieser Hins Gesicht schlagen" und der ehemalige Präsident "verdiene es zu sterben"*. Die Äußerungen führten zu Forderungen der Demokraten, seine Position neu zu bewerten.
Unterdessen gab Truth Social einen "technischen Fehler" als Ursache für mögliche Probleme mit Phillips' Account an – auf die Inhalte seiner Beiträge ging die Plattform jedoch nicht ein. Kurz nach Bekanntwerden der Kommentare folgte sein Ausschluss von einer Anhörung des Heimatschutzausschusses des Repräsentantenhauses.
Phillips bleibt zwar vorerst in seiner Funktion bei FEMA, doch seine Zukunft im Staatsdienst ist ungewiss. Sowohl seine Teleportationsbehauptungen als auch die gewalttätigen Aussagen werfen Fragen zu seinem Urteilsvermögen auf. Über sein Fernbleiben von der Ausschusssitzung hinaus wurden bisher keine weiteren offiziellen Konsequenzen bekannt gegeben.






