Falschgeld im Gepäck: Georgier mit 1.650 Euro Blütenscheinen am Flughafen Köln gestoppt
Ida MüllerFalschgeld im Gepäck: Georgier mit 1.650 Euro Blütenscheinen am Flughafen Köln gestoppt
Ein 40-jähriger Reisender aus Georgien wurde am Flughafen Köln/Bonn gestoppt, nachdem Beamte bei ihm Falschgeld entdeckt hatten. Der Mann, der aus Istanbul eingereist war, wurde nach Widersprüchen in seinen Aussagen und einer Überprüfung seiner Vorstrafen die Einreise nach Deutschland verweigert.
Bei einer routinemäßigen Kontrolle fanden die Beamten unter seinen Habseligkeiten 1.650 Euro in gefälschten 50-Euro-Scheinen.
Der Vorfall begann, als die Grenzpolizei mit dem Passagier ein Einreisegespräch führte. Seine Antworten weckten Zweifel, woraufhin eine genauere Überprüfung seiner Person eingeleitet wurde. Dabei kamen mehrere Vorstrafen sowie laufende Ermittlungsverfahren gegen den Mann ans Licht.
Eine Durchsuchung seines Gepäcks förderte Bargeld in Höhe von 1.900 Euro zutage. Bei näherer Prüfung stellten die Beamten fest, dass 33 der 50-Euro-Scheine Fälschungen waren. Die gefälschten Banknoten im Gesamtwert von 1.650 Euro wurden beschlagnahmt.
Der Mann erhielt umgehend eine Abschiebeverfügung. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung für die Verfahrenskosten festgesetzt, bevor er noch am selben Tag mit einem Rückflug nach Istanbul gebracht wurde.
Die Polizei erinnert Reisende daran, Banknoten mit der „Fühlen-Sehen-Kippen“-Methode zu überprüfen. Echte Scheine fühlen sich knackig und fest an, während sich die smaragdgrüne Zahl auf der Vorderseite beim Kippen farblich verändert.
Der Fall wurde von der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn bearbeitet. Der Mann wurde bereits wenige Stunden nach seiner Ankunft aus Deutschland ausgewiesen. Für weitere Informationen steht die Pressestelle unter +49 (0) 2203 95 22 - 1040 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.






