Essens Sportanlage an der Seumannstraße glänzt nach 850.000-Euro-Sanierung mit Kunstrasen und LED-Licht
Philipp KrügerEssens Sportanlage an der Seumannstraße glänzt nach 850.000-Euro-Sanierung mit Kunstrasen und LED-Licht
Essens Sportanlage an der Seumannstraße nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet
Nach einer umfassenden Modernisierung für rund 850.000 Euro hat die Sportanlage an der Seumannstraße in Essen ihre Pforten wieder geöffnet. Die neu gestaltete Anlage verfügt nun über moderne Ausstattung, darunter ein Kunstrasenplatz und ein verbessertes Entwässerungssystem. Oberbürgermeister Thomas Kufen weihte die Anlage am 21. März 2026 offiziell ein.
Die Bauarbeiten an der Sportstätte begannen im Juli 2025. Im September desselben Jahres kam es zu einem Rückschlag, als ein Brand mehrere Container zerstörte, in denen wichtige Einrichtungen untergebracht waren. Trotz dieser Herausforderung konnten die Arbeiten bis Januar 2026 abgeschlossen werden.
Im Rahmen der Sanierung wurde der alte Lehmtennisplatz durch einen neuen Kunstrasenplatz ersetzt. Zudem wurde das Entwässerungssystem grundlegend erneuert und energieeffiziente LED-Flutlichtanlagen installiert. Die Verbesserungen sollen sowohl das Training als auch den Wettkampfsport nachhaltig fördern.
Das Projekt ist Teil der größeren Bemühungen, die Infrastruktur im Rhein-Ruhr-Gebiet zu stärken. Es unterstützt Essens Bewerbung um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele, indem es die lokalen Sportstätten aufwertet. Kufen lobte die enge Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Planern und Baufirmen, die den termingerechten Abschluss des Vorhabens ermöglicht habe.
Bei der Eröffnung betonte der Oberbürgermeister, dass die Investition gut angelegt sei. Er unterstrich die Bedeutung der Anlage für die Förderung des Sports und die Stadtentwicklung in Altenessen.
Die modernisierte Sportanlage an der Seumannstraße bietet nun bessere Bedingungen für Athletinnen, Athleten und Vereine. Die 850.000 Euro teure Aufwertung steht im Einklang mit den übergeordneten Plänen, die Infrastruktur im Hinblick auf mögliche Olympische Bewerbungen auszubauen. Die Anlage steht ab sofort zur Nutzung bereit – ihre langfristige Wirkung auf den lokalen Sport bleibt jedoch abzuwarten.






