23 March 2026, 06:05

Essener Sportvereine erhalten dringend benötigte Fördergelder für Modernisierungen

Gro├če Indoor-Tennishalle mit grünen W├Ąnden, Holzdecke, einem Pfosten und deckenmontierten Lichtern auf der rechten Seite.

Essener Sportvereine erhalten dringend benötigte Fördergelder für Modernisierungen

Sechs Sportvereine in Essen erhalten finanzielle Unterstützung für die Modernisierung ihrer Anlagen, nachdem der Ausschuss für Sport und Freizeit der Stadt neue Fördergelder bewilligt hat. Die Mittel, die am 17. März 2026 beschlossen wurden, stellen die erste solche Vergabe seit September 2025 dar. Jeder Verein übernimmt dabei 60 Prozent der Kosten selbst, während die Stadt 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben trägt.

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Den höchsten Zuschuss in Höhe von 64.612,22 Euro erhielt der ETUF e.V. für ein neues Trainings- und Bildungszentrum seiner Segelabteilung. Der Tennisclub Burgaltendorf e.V. sicherte sich 16.868,34 Euro zur Sanierung zweier seiner Plätze. Daraufhin erhielt die Kettwiger Tennisgesellschaft e.V. 9.871,48 Euro für den Austausch eines veralteten Entwässerungssystems.

Weitere geförderte Projekte umfassen 6.356,10 Euro für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung in der Gesundheitssportanlage der Universität Duisburg-Essen. Der SuS Haarzopf 1924 e.V. bekam 5.550,31 Euro für die Fassadenrenovierung seines Vereinsheims zugesprochen, während der Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V. 2.391,37 Euro für die Modernisierung seiner Stromverteilung erhielt.

Keines der Vorhaben erfüllt die Kriterien für zusätzliche Fördermittel im Rahmen des Landesprogramms "Moderne Sportstätten 2022". Die Stadt hat keine vergleichenden Daten veröffentlicht, wie sich die Verteilung der Sportfördergelder in Essen in den letzten Jahren im Vergleich zu anderen großen Städten Nordrhein-Westfalens darstellt.

Die Zuschüsse ermöglichen es den Vereinen, langjährige Instandhaltungsrückstände zu beheben und ihre Trainingsinfrastruktur auszubauen. Die Arbeiten an den bewilligten Projekten können nun beginnen, wobei die Vereine den Großteil der Kosten tragen. Ein nächster Fördertermin steht derzeit noch nicht fest.

Quelle