Düsseldorfer Polizei stoppt Rasen mit drastischer Verkehrskampagne und Autowrack als Warnung
Jonas SchmittDüsseldorfer Polizei stoppt Rasen mit drastischer Verkehrskampagne und Autowrack als Warnung
Die Düsseldorfer Polizei beteiligte sich am 18. Oktober 2022 an einer landesweiten Verkehrssicherheitskampagne. Die unter dem Hashtag #LEBEN geführte Aktion zielte darauf ab, Rasen einzudämmen und ein verantwortungsbewusstes Fahrverhalten in der Stadt zu fördern. Beamte richteten an der Corneliusplatz Kontrollposten ein, um Fahrzeuge zu überprüfen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.
Ein zentrales Element der Kampagne war eine eindrucksvolle Installation: das Wrack eines verunglückten Autos, das die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit verdeutlichen sollte. Im Rahmen der Aktion #VerantwortungBremstGeschwindigkeit wurden Autofahrer gezielt zur Corneliusplatz geleitet, um dort kontrolliert zu werden.
Während der Maßnahme registrierten die Beamten 56 Fälle von überhöhter Geschwindigkeit, wobei drei Fahrern voraussichtlich ein Fahrverbot droht. Ein 38-jähriger Deutscher wurde ohne gültigen Führerschein am Steuer erwischt – ihm war der Führerschein zuvor entzogen worden. Drei Fahrzeuge wurden zur weiteren sachverständigen Prüfung sichergestellt.
Die Behörden verhängten 261 Bußgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und 18 wegen anderer Verkehrsverstöße. Zudem erstatteten sie vier Strafanzeigen und 18 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten.
Die Kampagne verband Kontrollen mit Aufklärung, um gefährliches Fahrverhalten einzudämmen. Während die Polizei direkt mit der Bevölkerung im Dialog stand, wurden Verstöße konsequent geahndet. Das ausgestellt Wrack diente als mahnendes Beispiel für die Risiken, die mit überhöhter Geschwindigkeit einhergehen.






