12 March 2026, 22:04

Düsseldorfer Mahnwachen gedenken der Geiseln aus dem Hamas-Angriff 2023

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit Schildern und Transparenten die Straße entlang, einige tragen Masken und eine Person hält ein Mobiltelefon in der Hand, vor dem Hintergrund von Bäumen, Gebäuden und einem sichtbaren Himmel, wahrscheinlich bei einer Black-Lives-Matter-Demonstration in New York City.

Düsseldorfer Mahnwachen gedenken der Geiseln aus dem Hamas-Angriff 2023

Jede Woche in Düsseldorf versammelt sich eine Gruppe, um an die Menschen zu erinnern, die seit den Angriffen auf den Süden Israels im Oktober 2023 noch immer in Geiselhaft gehalten werden. Die seit Februar 2024 von Eva Lindner und Rivkah Young organisierten Mahnwachen zeigen Plakate mit den Gesichtern der Entführten. Teilnehmer teilen Fotos und Videos online mit dem Aufruf: "Bringt sie jetzt nach Hause!"

Die Initiative entstand nach der Geiselnahme von etwa 250 Menschen durch Hamas-Kämpfer am 7. Oktober 2023. Einige Berichte nennen die genaue Zahl von 251. In den folgenden zwei Jahren wurden einige der Geiseln freigelassen, darunter auch mehrere deutsche Staatsbürger – zuletzt noch im Oktober 2025. Wie viele noch immer in Gefangenschaft sind, bleibt unklar.

Die Fotografin Eva Lindner dokumentiert die Düsseldorfer Mahnwachen seit Beginn. Mittlerweile markieren die Veranstaltungen auch den zweiten Jahrestag des Massakers und sorgen dafür, dass die Erinnerung an den Angriff wachgehalten wird. Oberbürgermeister Stephan Keller bezeichnete die wöchentlichen Zusammenkünfte als ein kraftvolles Zeichen für Menschlichkeit angesichts von Gewalt.

Entlang der Route reiht sich Plakat an Plakat mit den Gesichtern der Geiseln. Bilder und Aufnahmen von den Mahnwachen verbreiten sich in sozialen Medien und unterstreichen die Forderung nach ihrer Rückkehr.

Die Düsseldorfer Initiativen lenken weiterhin die Aufmerksamkeit auf die anhaltende Geiselnahme-Krise. Da Freilassungen bis in das Jahr 2025 reichen, halten die Organisatoren den Druck auf die Verantwortlichen aufrecht und bewahren das Problem im öffentlichen Bewusstsein. Der Oberbürgermeister hat die Kampagne öffentlich als einen wichtigen Akt der Solidarität unterstützt.

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