Duisburger Polizei stoppt 27 Rasende – Porsche-Fahrer mit 82 km/h in 30er-Zone erwischt
Lukas HartmannDuisburger Polizei stoppt 27 Rasende – Porsche-Fahrer mit 82 km/h in 30er-Zone erwischt
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat die Verkehrskontrollen im Rahmen einer neuen landesweiten Strategie verschärft. Die unter dem Namen #LEBEN laufende Kampagne startete im Januar 2024 und zielt darauf ab, schwere Unfälle zu reduzieren. Alle 47 Kreispolizeibehörden setzen die Maßnahmen mittlerweile um.
Am Abend des Dienstags, 12. November 2024, führte die Duisburger Polizei gezielte Kontrollen entlang der Duisburger Straße durch. Zwischen 22 und 24 Uhr erfassten Beamte 27 Rasende.
Einem der Verkehrssünder war ein junger Fahrer aus Mettmann: Er steuerte einen schwarzen Porsche Taycan und wurde mit 82 km/h in einer 30er-Zone gemessen. Ihm drohen nun ein Bußgeld von 400 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.
Insgesamt erhielten 19 Autofahrer Verwarnungen. In acht Fällen leiteten die Beamten zudem Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Geschwindigkeitskontrollen bleiben ein zentraler Bestandteil der neuen Strategie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Mit der landesweiten Initiative soll die Zahl schwerer Verkehrsunfälle gesenkt werden. Die Behörden überwachen die Straßen im Rahmen der #LEBEN-Kampagne weiterhin intensiv. Temposünder müssen in der gesamten Region mit strengeren Strafen rechnen.
