Drei Politiker aus einem Eifeldorf prägen Deutschlands Zukunft
Drei Männer aus ein und demselben kleinen Dorf haben es in der deutschen Politik zu hohen Ämtern gebracht. Patrick Schnieder ist mittlerweile Bundesverkehrsminister, während Carsten Schneider das Amt des Bundesumweltministers innehat. Gleichzeitig wird Gordon Schnieder im kommenden Monat Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz.
Alle drei stammen aus oder in der Nähe von Birresborn, einem Dorf in der Eifel. Carsten Schneider besuchte dort zwischen 1982 und 1984 die Grundschule. Später studierte er Steuerrecht und öffentliche Finanzen an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen.
Auch Gordon Schnieder ist eng mit der Region verbunden. Bevor er in die Landespolitik wechselte, war er Bürgermeister von Birresborn sowie der benachbarten Gemeinde Arzfeld. Seine Ausbildung umfasst ein Diplom in Finanzverwaltung.
Patrick Schnieder schlug einen anderen Weg ein. Nach seinem Jurastudium arbeitete er als Anwalt, bevor er in die Politik ging. Politisch sind die drei Männer unterschiedlich verortet: Carsten Schneider gehört der SPD an, während die anderen beiden der CDU angehören.
In ihren aktuellen Ämtern spiegeln sich ihre jeweiligen Schwerpunkte wider. Carsten Schneider setzt sich für den vierspurigen Ausbau der A60 bei Bitburg ein. Als Verkehrsminister ist Patrick Schnieder für nationale Infrastrukturprojekte zuständig. Gordon Schnieder wird als künftiger Ministerpräsident die Landesregierung leiten.
Die drei Politiker teilen zwar dieselben Wurzeln in einem kleinen Dorf, haben aber unterschiedliche Wege in Führungspositionen eingeschlagen. Ihre Karrieren prägen heute sowohl die Bundes- als auch die Landespolitik. Jeder von ihnen trägt Verantwortung für weitreichende Entscheidungen in den Bereichen Verkehr, Umwelt und regionale Entwicklung.






