24 May 2026, 00:10

Drei Personen lösen 41-minütige Zugsperre an der Müngstener Brücke aus

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Drei Personen lösen 41-minütige Zugsperre an der Müngstener Brücke aus

Drei Personen am Sonntag, den 8. März, widerrechtlich in der Nähe der Müngstener Brücke gesichtet – Zugverkehr schwer beeinträchtigt

Am Sonntag, den 8. März, wurden drei Personen unbefugt im Bereich der Müngstener Brücke beobachtet, was zu erheblichen Störungen im Schienenverkehr führte. Aufgrund des Vorfalls musste die Strecke für 41 Minuten gesperrt werden, während Einsatzkräfte vor Ort waren. Gegen die beiden beteiligten Erwachsenen leiteten die Behörden mittlerweile Kostenrückforderungsverfahren ein.

Augenzeugen alarmierten die Rettungskräfte, nachdem sie die Gruppe im gesperrten Gleisbereich entdeckt hatten. Die Verbindung zwischen Solingen und Remscheid war von 12:09 Uhr bis 12:50 Uhr unterbrochen, wodurch planmäßige Zugverbindungen betroffen waren.

Die beiden Erwachsenen behaupteten später, ihre Navigations-App habe sie über die Brücke geleitet. Die Bundespolizei betonte jedoch, dass deutlich sichtbare Verbotszeichen vorhanden gewesen seien und diese zu beachten seien. In der Folge leiteten die Beamten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen das Duo ein.

Die Stadt Solingen hat inzwischen einen Kostenbescheid in Höhe von etwa 656 Euro erlassen. Darin enthalten sind Fahrzeug- und Personalkosten, die detailliert aufgeschlüsselt wurden. Die Wuppertaler Polizeidirektion berechnete zudem je Erwachsene:n 118,50 Euro; der Fall befindet sich derzeit in der Anhörungsphase. Die Bundespolizei verzeichnete Einsatzkosten in Höhe von 99,60 Euro.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Stadt Remscheid prüft noch, ob sie eigene Kostenrückforderungen geltend machen wird. Eine endgültige Entscheidung steht bisher aus, ebenso wie ein Zeitplan für das weitere Vorgehen.

Der Vorfall unterstreicht die Gefahren und finanziellen Konsequenzen, die mit dem Betreten von Bahnanlagen verbunden sind. Der Zugverkehr erlitt Verspätungen, und die Behörden fordern nun eine Erstattung der Einsatzkosten. Den beiden Beteiligten drohen im Rahmen der laufenden Verfahren weitere Sanktionen.

Quelle

Essen Sie in Ihren
Lieblingsrestaurants
günstiger

Exklusive Gutscheine für Abendessen, Frühstück und Kaffee

Frau mit LiberSave App auf dem Smartphone