28 March 2026, 18:06

Dortmunder Azubis kämpfen mit hohen Lebenshaltungskosten – wer bekommt Hilfe?

Viele Auszubildende in Dortmund kämpfen mit hohen Lebens- und Wohnkosten

Dortmunder Azubis kämpfen mit hohen Lebenshaltungskosten – wer bekommt Hilfe?

Viele Auszubildende in Dortmund kämpfen damit, ihre Lebenshaltungskosten zu decken – besonders diejenigen, die in einer eigenen Wohnung leben. Mit rund 12.100 Menschen, die derzeit in der Stadt eine Ausbildung absolvieren, wird der finanzielle Druck zunehmend zum Problem. Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Bundesagentur für Arbeit soll hier Abhilfe schaffen – doch nicht alle Betroffenen wissen von dieser Unterstützung.

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Die Dortmunder Auszubildenden sehen sich hohen Ausgaben gegenüber, vor allem für Mieten. Die Kosten für Wohnen und den täglichen Bedarf übersteigen oft ihre Einnahmen, sodass manche kaum über die Runden kommen. Besonders prekär ist die Situation in der Baubranche, wo etwa 208 Auszubildende tätig sind.

Die BAB richtet sich an Auszubildende über 18 Jahre, die verheiratet sind, in einer Partnerschaft leben oder ein Kind erziehen – und nicht mehr bei ihren Eltern wohnen. Sie soll finanzielle Engpässe abfedern, insbesondere durch hohe Mietkosten. Wie viele Auszubildende bundesweit diese Leistung tatsächlich erhalten, bleibt jedoch unklar, da die offiziellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit keine genauen Angaben zur Gesamtzahl der Empfänger machen.

Um die Anspruchsberechtigung zu prüfen, stellt die Bundesagentur für Arbeit einen Online-Rechner unter www.babrechner.arbeitsagentur.de bereit. Weitere Informationen zur Beihilfe gibt es unter www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) betont, wie wichtig diese Unterstützung für Dortmunder Auszubildende ist, und ruft Bedürftige dazu auf, ihre Möglichkeiten zu prüfen.

Die BAB bietet dringend benötigte finanzielle Entlastung für anspruchsberechtigte Auszubildende in Dortmund. Ohne sie könnten viele sich Miete und grundlegende Lebenshaltungskosten kaum leisten. Wer die Voraussetzungen erfüllt, sollte sich bewerben und die verfügbaren Hilfsmittel nutzen, um seinen Anspruch zu klären.

Quelle