06 May 2026, 06:06

Donatusstraße: Kleingartenverein wird nach Sanierung zum Naturparadies für alle

Öffentliches WC mit blauen Kacheln, weißen Tresen, Waschbecken mit Wasserhähnen, einer Plattform mit einer Flasche und anderen Gegenständen, Texttafeln an den Wänden, Deckenleuchten und Stützpfeilern.

Donatusstraße: Kleingartenverein wird nach Sanierung zum Naturparadies für alle

Kleingartenverein in der Donatusstraße steht vor Abschluss umfangreicher Sanierungsarbeiten

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Ein traditionsreicher Kleingartenverein in der Donatusstraße nähert sich dem Abschluss großer Renovierungsarbeiten. Die Modernisierungen, teilweise finanziert durch einen 15.000-Euro-Zuschuss der Landesregierung, sollen die Barrierefreiheit verbessern und das Gelände für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Der 1947 gegründete Verein bietet heute mehr als nur Gartenarbeit – er entwickelt sich zu einem Gemeinschaftsort für Naturliebhaber und Familien.

Die Anlage in der Donatusstraße 69 wurde barrierearm umgebaut, um allen Besuchern einen leichteren Zugang zu ermöglichen. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Sommer abgeschlossen werden. Das Projekt erhielt 15.000 Euro vom Ministerium, was 80 Prozent der Gesamtkosten deckt. Die verbleibenden 20 Prozent trug der Kleingartenverein selbst bei, ohne dass zusätzliche Mittel der Stadt erforderlich waren.

Laut den Auflagen der Förderung muss das Gelände künftig während der Tagesstunden für die Öffentlichkeit geöffnet bleiben. Besucher können nun die gepflegten Flächen erkunden, die nicht nur Anregungen für die Gartenarbeit bieten, sondern auch Gelegenheiten zur Tierbeobachtung. Vögel, Frösche und Insekten finden hier ideale Lebensbedingungen – ein Paradies für Naturfreunde.

Die sanierte Anlage wird zudem einen Spielplatz für Kinder umfassen und damit noch familienfreundlicher. Außerdem wurde die vorhandene Toilette in die städtische WCplus-Initiative integriert, sodass sie künftig auch für die Allgemeinheit nutzbar ist.

Die Modernisierungen verwandeln den Kleingartenverein in einen inklusiveren und einladenderen Ort. Da keine städtischen Mittel flossen, basiert das Projekt auf externen Fördergeldern und Eigenmitteln des Vereins. Nach Fertigstellung wird das Gelände Gartenarbeit, Naturerlebnis und Freizeitaktivitäten für die lokale Gemeinschaft vereinen.

Quelle