14 March 2026, 16:03

Cyberkriminalität erreicht neuen Höhepunkt: Zwei Drittel der Nutzer schon betroffen

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Müllgebühren in die Rechnungen von Familien schmuggeln, kann das Hunderte von Dollar im Monat aus ihren Taschen ziehen."

Cyberkriminalität erreicht neuen Höhepunkt: Zwei Drittel der Nutzer schon betroffen

Cyberkriminalität nimmt zu – zwei Drittel der Internetnutzer waren bereits betroffen

Betrüger setzen zunehmend auf ausgefeilte Methoden: Von gefälschten Finanzberatungen bis hin zu KI-generierten Deepfakes versuchen sie, Opfer zur Herausgabe von Geld zu bewegen. Erst kürzlich entging ein Bewohner von Mönchengladbach nur knapp einem Verlust von 60.000 Euro durch eine solche Masche.

Häufig geben sich Kriminelle als seriöse Finanzberater aus, um Vertrauen aufzubauen. Sie drängen ihre Opfer zu überstürzten Anlageentscheidungen – etwa über private Nachrichten oder manipulierte QR-Codes. In den letzten fünf Jahren haben sich die Betrugsmethoden von simplen Phishing-Links zu hochgradig personalisierten Angriffen weiterentwickelt, bei denen gestohlene Profildaten und Stimmenklone zum Einsatz kommen.

Schnelles Handeln ist entscheidend Wer Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte umgehend aktiv werden: Eine Anzeige bei der Polizei, die Sperrung betroffener Konten und die Kontaktaufnahme mit der Empfängerbank können den Schaden begrenzen. Allerdings kann es zu Streitigkeiten kommen, wenn Banken den Vorwurf grober Fahrlässigkeit erheben.

Vorbeugung bleibt der beste Schutz Das Verbraucherzentrum bietet eine spezielle Informationsseite mit Soforthilfe bei Finanzbetrug an. Schon einfache Maßnahmen – wie der Verzicht auf unaufgeforderte Kontakte, die Nutzung sicherer Browser oder die Ablehnung unnötiger Cookie-Freigaben – können das Risiko deutlich verringern.

Da Betrüger zunehmend gezielt vorgehen, sind vor allem digital unerfahrene Nutzer stärker gefährdet. Die Behörden raten zu besonderer Vorsicht, insbesondere beim Teilen finanzieller Daten im Netz. Für Betroffene bleiben schnelles Handeln und die Meldung des Vorfalls die besten Wege, um Verluste zurückzuholen und weitere Schäden zu verhindern.

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