Challenger 3 besteht scharfe Schießtests – Britens neuer Top-Panzer rückt näher
Ida MüllerChallenger 3 besteht scharfe Schießtests – Britens neuer Top-Panzer rückt näher
Der britische Kampfpanzer Challenger 3 hat in Norddeutschland erfolgreich Schießtests mit scharfer Munition absolviert. Dieser Meilenstein markiert einen entscheidenden Schritt im 800-Millionen-Pfund-Programm zur Modernisierung des Hauptkampfpanzers der britischen Streitkräfte. Bei den Versuchen wurden aus verschiedenen Entfernungen Ziele beschossen, um Präzision und Leistung zu überprüfen.
Die Qualifikationsschießen folgten dem kürzlichen Besuch von Verteidigungsminister Grant Shapps im Werk von Rheinmetall BAE Systems Land (RBSL) in Telford. Dort begutachtete er den neuesten von acht Challenger-3-Prototypen. Der Panzer, der als der tödlichste und überlebensfähigste des britischen Heeres gilt, wird im Rahmen eines 800-Millionen-Pfund-Vertrags ausgeliefert.
Das Programm hat bei RBSL fast 300 Arbeitsplätze geschaffen, darunter 130 Ingenieure und 70 Techniker. Weitere 450 Stellen wurden in der britischen Zulieferkette unterstützt. Der Challenger 3 soll mindestens bis 2040 im Einsatz bleiben.
Großbritannien und Deutschland, die beiden größten Volkswirtschaften Europas, pflegen enge Beziehungen in den Bereichen Verteidigung und Handel. Der bilaterale Handel zwischen beiden Ländern erreichte im vergangenen Jahr ein Volumen von 147,7 Milliarden Pfund.
Die erfolgreichen Tests bestätigen die Fortschritte des Challenger 3 auf dem Weg zur vollen Einsatzbereitschaft. Das Programm sichert langfristig Arbeitsplätze und stärkt die gepanzerten Kampffähigkeiten Großbritanniens. Der Panzer rückt nun näher an die Indienststellung beim britischen Heer heran.






