CDU Solingen wirft Bürgermeister vor, Schulbau-Investitionen zu vernachlässigen
Ida MüllerCDU Solingen wirft Bürgermeister vor, Schulbau-Investitionen zu vernachlässigen
Die CDU-Fraktion in Solingen hat Bedenken hinsichtlich der Handhabung von Investitionen in den Schulbau geäußert. Fraktionschef Daniel Flemm kritisierte Bürgermeister Tim Kurzbach, dieser entziehe sich der Verantwortung und kommuniziere nicht ausreichend proaktiv zu der Thematik.
Die Partei betonte, dass der Schulbau absolute politische Priorität genießen müsse. Torsten Küster, bildungspolitischer Sprecher der CDU, unterstrich, dass jede Schule, die dringenden Investitionsbedarf habe, Beachtung finden müsse. Zudem forderte er, Vertreter von Eltern und Schülern in künftige Gespräche einzubinden.
Die CDU begrüßte die Entscheidung, Verhandlungen über zusätzliche Schulbauprojekte zu verschieben. Damit solle verhindert werden, dass Schulen gegeneinander ausgespielt werden. Die Fraktion schlug vor, andere Tagesordnungspunkte des Stadtrats zurückzustellen, um sich auf diese Angelegenheit zu konzentrieren.
Flemm schloss mit der Forderung, dass Entscheidungen über die Zukunft der Solinger Schulen direkt mit den Betroffenen getroffen werden müssten. Die CDU erwartet, dass Kommunalpolitiker und Schulvertreter zusammenkommen, um die nächsten Schritte zu planen. Zudem verlangte sie von Bürgermeister Kurzbach, sich persönlich an schwierige Gespräche mit den betroffenen Schulen zu beteiligen.
Ziel der CDU ist es, sicherzustellen, dass die spezifischen Bedürfnisse aller Schulen fair geprüft werden. Die Partei will verhindern, dass Schulen zu politischen Spielbällen im Streit um Ressourcen werden. Im Fokus bleibt die Sicherstellung der notwendigen Investitionen für jede betroffene Einrichtung.
