13 March 2026, 20:04

Bundeswehr startet großangelegte Militärübung in Mönchengladbach mit Drohnen und Platzpatronen

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr startet großangelegte Militärübung in Mönchengladbach mit Drohnen und Platzpatronen

Großangelegte Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach

Die deutsche Bundeswehr wird ab diesem Freitag in Mönchengladbach eine groß angelegte Übung durchführen. Eine Woche lang sollen Kommunikationssysteme und Verteidigungsabläufe unter realistischen Bedingungen getestet werden. Anwohner in der Region wurden vor möglichen lauten Geräuschen durch Platzpatronen gewarnt.

Die Übung findet auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Mönchengladbach und des JHQ Rheindahlen statt. Das weitläufige Areal – mit einer Fläche von rund 660 Fußballfeldern – wurde 1954 in Betrieb genommen und 2013 geschlossen. Seitdem dient es gelegentlich als Trainingsstätte für militärische Übungen, darunter eine bereits bestätigte Übung vom 13. bis 20. März 2026 mit vergleichbarer Truppenzahl.

An der diesjährigen Übung beteiligen sich etwa 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen des Landeskommandos NRW. Im Mittelpunkt stehen die Erprobung operativer Kommunikation unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen. Das Gelände wird seit Jahrzehnten auch von Spezialeinheiten der Polizei, Katastrophenschutzteams und sogar für den Internationalen Militärwettkampf Mönchengladbach genutzt.

Anwohner müssen mit lauten Knallgeräuschen rechnen, da im Rahmen der Übung Platzpatronen verschossen werden.

Die Übung dauert sieben Tage und endet am kommenden Freitag. Militärvertreter betonten, dass es sich um eine routinemäßige Maßnahme im Rahmen der laufenden Verteidigungsvorbereitungen handele. Das ehemalige JHQ-Gelände bleibt damit ein zentraler Standort für großangelegte Manöver in der Region.

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