16 March 2026, 18:09

Betrunkener 20-Jähriger riskiert Führerscheinentzug nach nächtlicher Raserei in Hagen

Ein Warngeschwindigkeitsbegrenzungsschild am Straßenrand, umgeben von einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Betrunkener 20-Jähriger riskiert Führerscheinentzug nach nächtlicher Raserei in Hagen

Ein 20-jähriger Mann aus Hagen wurde am Sonntag, dem 15. März, betrunken am Steuer erwischt. Die Polizei hielt ihn auf der Frankfurter Straße an, nachdem sie auffälliges Fahrverhalten bemerkt hatte – für den Fahrer hat dies nun ernsthafte Konsequenzen.

Der Vorfall begann, als der Mann in einem Opel auf der Frankfurter Straße plötzlich und ohne erkennbaren Grund heftige Lenkbewegungen ausführte. Ohne ersichtlichen Anlass bog er in Höhe der Böhmer Straße abrupt nach links ab. Kurze Zeit später hielt er auf der Hochstraße vor einem Streifenwagen an, obwohl die Beamten ihm kein Zeichen zum Stoppen gegeben hatten.

Als die Polizisten den Wagen erreichten, stellten sie deutliche Anzeichen von Alkoholisierung fest: Der Fahrer hatte gläserne Augen, gerötete Bindehäute und sprach verwascen. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht – der Wert lag bei über 1,2 Promille.

Die Beamten brachten den Mann zur Wache, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen, und ihm wurde untersagt, seine Fahrt fortzusetzen. Gegen ihn wurde wegen Trunkenheit im Verkehr (§ 316 StGB) Anzeige erstattet.

Dem Fahrer drohen nun empfindliche Strafen, darunter geldliche Sanktionen in Abhängigkeit von seinem Einkommen sowie eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. Sein Führerschein wird für mindestens sechs Monate – möglicherweise sogar bis zu fünf Jahre – entzogen. Bevor er seinen Führerschein zurückerhält, könnte zudem eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) verlangt werden.

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