Bergische IHK diskutiert Verkehrsprobleme und Sauberkeit in Solingen-Burg
Lukas HartmannBergische IHK diskutiert Verkehrsprobleme und Sauberkeit in Solingen-Burg
Bergische IHK veranstaltet zweiten Bezirksdialog in Burg/Höhscheid
Letzte Woche fand in Burg/Höhscheid der zweite Bezirksdialog der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) statt. Rund 20 lokale Unternehmer trafen sich, um über drängende Probleme der Region zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Verkehrsprobleme und die Sauberkeit im Stadtteil.
Die Geschäftsleute berichteten von gemischten Fortschritten bei der Verkehrssituation in Burg. Zwar habe es einige Verbesserungen gegeben, doch die anhaltenden Brückenarbeiten über die A1 führten zu erheblichen Umleitungen. Diese Behinderungen machten die Teilnehmer auch für den Rückgang der Touristenzahlen verantwortlich – insbesondere aus Richtung Wermelskirchen.
Kritik üben die Anwesenden zudem an irreführenden Verkehrsschildern auf der A1. Die Beschilderung erwecke bei Autofahrern den falschen Eindruck, die Abfahrt Burg sei komplett gesperrt. Die IHK kündigte an, das Problem bei den zuständigen Behörden vorzubringen.
Ein weiteres zentrales Thema war die Sauberkeit. Die Unternehmer wiesen auf mangelhafte Straßenreinigung in Solingen-Burg hin. Zudem sprachen sie die Entfernung von Mülleimern entlang der Wanderwege an der Wupper an. Ohne privates Engagement drohe die Vermüllung weiter zuzunehmen, warnten die Teilnehmer.
An der Veranstaltung nahmen IHK-Vertreter teil, darunter Präsident Henner Pasch, Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, der Politikberater Jasper Rust sowie Christian Kern von der Juniorenkammer.
Die IHK sicherte zu, sich um die fehlerhafte Beschilderung zu kümmern und mit den lokalen Behörden in Dialog zu treten. Die Unternehmer verließen die Runde mit der Zusage, dass ihre Anliegen zu Verkehr und Sauberkeit weiterverfolgt werden. Die nächsten Schritte hängen nun von der Zusammenarbeit zwischen IHK, Behörden und privaten Akteuren ab.






