23 March 2026, 06:05

Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege für mehr Sicherheit im Verkehr

Rote Fahrradspur neben einer Stadtstraße mit Fahrzeugen, Fußgängern, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege für mehr Sicherheit im Verkehr

Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Fahrradspuren an Hasenweg und Nachtigallenstraße

Die Stadt Bergisch Gladbach hat offiziell ihre ersten geschützten Fahrradspuren an der Hasenweg- und der Nachtigallenstraße eröffnet. Die neuen Strecken sind Teil der Radroute F2, einer zentralen Verbindung im wachsenden Radwegenetz der Stadt. Stellvertretender Bürgermeister Ragnar Migenda begrüßte das Projekt als wichtigen Schritt hin zu sichererem und effizienterem Verkehr.

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Die Radwege ermöglichen es Radfahrenden, nebeneinander zu fahren, wobei für alle Nutzerinnen und Nutzer ein Tempolimit von 30 km/h gilt. Motorisierter Verkehr ist weiterhin erlaubt, muss Radfahrenden jedoch – insbesondere an Kreuzungen – Vorfahrt gewähren. Die Stadt plant, das Radfahren durch den Ausbau solcher Routen in den kommenden Jahren noch attraktiver zu gestalten.

Mit der F2-Route wird langfristig ein weiterer Anstieg des Radverkehrs erwartet. Ähnliche Projekte in anderen Städten wie Leipzig zeigen, dass der Radverkehr über die Jahre kontinuierlich zunimmt. In Leipzig stieg der Anteil des Fahrradverkehrs innerhalb von 20 Jahren um fünf Prozentpunkte – ein Zeichen für den allgemeinen Trend hin zu nachhaltiger Mobilität.

Fahrradspuren gelten als unverzichtbar für moderne Verkehrskonzepte und den Klimaschutz. Während ländliche Initiativen wie das ProvinzNETZ in Gotha kleinere Regionen vernetzen, zielen Bergisch Gladbachs neue Radwege darauf ab, die Sicherheit und den Komfort im städtischen Radverkehr zu verbessern.

Die neuen Fahrradspuren an Hasenweg und Nachtigallenstraße markieren den Beginn einer umfassenderen Ausbauoffensive. Radfahrende profitieren nun von klaren, sicheren Routen, und die Stadt will diese Grundlage weiter ausbauen. Das Projekt steht im Einklang mit dem wachsenden Trend zu nachhaltiger Mobilität in ganz Deutschland.

Quelle