Bad Salzuflen baut neue Anlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle im Regenwasser
Philipp KrügerBad Salzuflen baut neue Anlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle im Regenwasser
Bad Salzuflen ergreift Maßnahmen gegen Wasserverschmutzung durch Mikroplastik und Schwermetalle
Die Stadt Bad Salzuflen baut eine neue Regenwasserbehandlungsanlage im Bereich der Heerser Mühle, um die Belastung durch Mikroplastik und Schwermetalle zu verringern. Die Bauarbeiten beginnen am 20. Oktober 2022, die Fertigstellung ist für März 2023 geplant.
Die Anlage wird Oberflächenwasser aus der Kingspan-Straße, Teilen der Oerlinghauser Straße sowie angrenzenden Grundstücken im Gewerbegebiet Im Weingarten filtern. Das gereinigte Wasser fließt anschließend in den öffentlichen Wasserlauf Brökerbach. Die Anlage ist darauf ausgelegt, Kunststoffpartikel und giftige Metalle zurückzuhalten und so aus dem Wasserkreislauf zu entfernen.
Während der Bauphase wird die Straße Heerser Mühle für etwa acht Wochen vollständig gesperrt. Besucher benachbarter Standorte werden gebeten, außerhalb der betroffenen Zone zu parken. Rettungsdienste und Einsatzkräfte bleiben über eine temporäre Zufahrt erreichbar.
Durch die Baumaßnahmen gehen zwar einige Bäume verloren, doch die Stadt wird gemäß den Vorgaben der Unteren Naturschutzbehörde Ersatzpflanzungen vornehmen. Ziel des Projekts ist es, die Umweltbelastung zu verringern, indem verschmutztes Regenwasser daran gehindert wird, lokale Gewässer zu schädigen.
Die neue Anlage soll die Wasserläufe Bad Salzuflens vor schädlichen Schadstoffen schützen. Die Arbeiten beginnen Ende Oktober und sollen bis Anfang 2023 abgeschlossen sein. Sobald die Anlage in Betrieb ist, wird sie das Regenwasser filtern, bevor es in den Brökerbach gelangt.






