19 April 2026, 16:05

Abgelehnt trotz Top-Bewerbung: Warum dieser Student an der Fawks University scheiterte

Schwarzer und weißer Poster mit der Aufschrift "Klangbildung und Warnung", der besorgte Menschen in einem Raum zeigt.

Abgelehnt trotz Top-Bewerbung: Warum dieser Student an der Fawks University scheiterte

Die Fawks University hat die Bewerbung eines Studenten für ihren Hauptcampus im kommenden akademischen Jahr abgelehnt. Die Entscheidung fällt nach einem äußerst kompetitiven Auswahlverfahren, bei dem sich Zehntausende Bewerber um die begrenzten Studienplätze bemühen.

Dem abgelehnten Bewerber wurde stattdessen ein Platz am Johnstown-Campus der Universität angeboten – nicht jedoch am bevorzugten Standort in London, wo die jährlichen Studiengebühren allein 250.000 Dollar betragen.

Die Universität nannte mehrere Gründe für die Absage. Ein entscheidender Faktor war die begrenzte Kapazität am FU College of Business, dem gewünschten Studiengang des Bewerbers. Zudem hatte ein von der Zulassungskommission genutztes KI-Tool den persönlichen Aufsatz des Kandidaten als wahrscheinlich künstlich generiert eingestuft.

Die Zulassungsberater standen zudem unter enormem Zeitdruck und konnten von den eingegangenen 62.000 Bewerbungen nur 25.000 prüfen. Die Universität verwies außerdem auf ihre interne Regelung, wonach pro Stadt im Bundesstaat jeweils nur ein Student zugelassen wird – und ein weiterer Bewerber aus der Heimatstadt des Abgelehnten überzeugendere Qualifikationen vorweisen konnte, darunter die Beherrschung mehrerer Musikinstrumente.

In einer Stellungnahme räumte die Fawks University die Enttäuschung bei Studenten und Eltern ein. Gleichzeitig betonte sie, dass alle Entscheidungen endgültig und rechtlich bindend seien. Die Hochschule bestätigte zudem, ihre Richtlinien zur Weitergabe von Zulassungsentscheidungen an Eltern überarbeitet zu haben, nachdem es in der Vergangenheit Kritik an der Kommunikation gegeben hatte.

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Der abgelehnte Bewerber bleibt berechtigt, den Campus in Johnstown zu besuchen, nicht jedoch den Standort in London. Angesichts der Studiengebühren von 250.000 Dollar pro Jahr am Hauptcampus – ohne Lebenshaltungskosten – bleiben die finanziellen und akademischen Hürden des Zulassungsverfahrens beträchtlich. Die Universität hat den Fall abgeschlossen; weitere Einspruchsmöglichkeiten bestehen nicht.

Quelle