18 March 2026, 04:04

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen strittigem Sparkonto

Alte Zehn-Dollar-Note der Union Bank aus dem Jahr 1862 mit einer Frau auf dem Bild.

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen strittigem Sparkonto

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um 98.000 Euro von ihren Ersparnissen zurückzufordern. Die Bank beharrt darauf, dass das Konto nicht existiert, und verweigert seit Mai 2024 – als die Kundin es auflösen wollte – die Auszahlung des Geldes.

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Streitpunkt ist ein Sparkonto, das 2003 von ihrem verstorbenen Ehemann, einem ehemaligen Bankmitarbeiter, eröffnet worden sein soll. Die Frau behauptet, sie besitze Kontoauszüge aus 20 Jahren, der jüngste davon datiert auf Februar 2024. Die Kreissparkasse Düsseldorf hingegen hält die Unterlagen für gefälscht und verweist auf Formatierungsfehler sowie Druckungenauigkeiten als Beweis für Manipulationen.

Ihr Anwalt, Volker Kukorus, geht davon aus, dass die Bank einen Fehler begangen hat, und fordert die sofortige Rückgabe des Geldes. Heute beginnt die Verhandlung vor dem Landgericht Düsseldorf.

Es gibt keine Aufzeichnungen über eine Fusion zwischen der Kreissparkasse Düsseldorf und der Sparkasse Heiligenhaus im Jahr 2003 – die Bank agiert seitdem eigenständig. Zudem sind in jüngster Zeit keine vergleichbaren Fälle von strittigen Konten oder vermissten Ersparnissen bei deutschen Sparkassen öffentlich bekannt geworden.

Das Gericht wird nun die Beweislage beider Seiten prüfen, um zu klären, ob das Konto tatsächlich existiert hat. Falls die Klägerin Recht bekommt, erhält sie ihre 98.000 Euro zurück. Scheitert sie, bleibt die Entscheidung der Bank, das Geld einzubehalten, bestehen.

Quelle