18 March 2026, 02:05

73-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag durch Krypto-Betrug auf Facebook

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte von Dollar.

73-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag durch Krypto-Betrug auf Facebook

Ein 73-jähriger Mann aus Hamm hat bei einem Online-Investitionsbetrug eine beträchtliche Geldsumme verloren. Die Betrüger überredeten ihn, nach einer angeblichen Investition in Kryptowährung Gelder nach Malta zu überweisen.

Der Betrug begann, als der Mann auf eine Facebook-Werbung für eine Kryptowährungs-Investitionsplattform stieß. Nach dem Klick auf die Anzeige erhielt er mehrfach E-Mails und WhatsApp-Nachrichten, in denen ihm dringend zu einer Geldanlage geraten wurde. Da er den Mitteilungen vertraute, überwies er einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich auf ein Konto in Malta.

Erst als das Opfer die Investitionsunterlagen mit einem Anwalt prüfte, flog der Schwindel auf. Zu diesem Zeitpunkt war das Geld jedoch bereits ins Ausland transferiert worden – die Aussichten auf eine Rückerstattung sind gering.

Der Fall zeigt die Gefahren von Online-Anlageangeboten, die über soziale Medien beworben werden. Zwar liegen keine offiziellen Zahlen zu ähnlichen Betrugsfällen in Deutschland im vergangenen Jahr vor, doch bleiben Betrugsmaschen dieser Art eine anhaltende Bedrohung. Der Geschädigte steht nun vor einem finanziellen Verlust, nachdem er auf eine vermeintlich seriöse Chance hereingefallen war.

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