05 May 2026, 10:06

63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch gefälschte Anlage-App aus sozialen Medien

Alte Zeitungsannonce für Abilene National Bank mit zentralem Porträt und Text, der Bankdienste beschreibt.

63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch gefälschte Anlage-App aus sozialen Medien

Ein 63-jähriger Mann aus Sankt Augustin verlor 40.000 Euro durch einen Online-Handelsbetrug. Der Schwindel begann mit einem verlockenden Anlageangebot in den sozialen Medien. Betrüger lockten ihn mit einer gefälschten App, die einen seriösen Finanzdienstleister imitierte.

Das Opfer stieß zunächst über eine Nachricht in den sozialen Medien auf den Betrug. Das Angebot versprach ungewöhnlich hohe Gewinne, woraufhin er mit den Kriminellen in Kontakt trat. Diese gaben sich als Mitarbeiter eines amerikanischen Finanzunternehmens aus und überredeten ihn, eine App aus einer scheinbar vertrauenswürdigen Quelle herunterzuladen.

Die App war zwar im offiziellen Store gelistet, stellte sich jedoch als Fälschung heraus. Der Mann tätigte Überweisungen und beobachtete auf seinem Bildschirm scheinbar wachsende Gewinne. Als er versuchte, seine vermeintlichen Erträge abzuziehen, forderten die Betrüger eine sechsstellige Zahlung als Bedingung.

Schließlich wurde das Opfer misstrauisch und erkannte, dass er hereingelegt worden war. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 40.000 Euro gestohlen. Die gefälschte App wurde inzwischen aus dem App-Store entfernt, doch der Schaden bleibt bestehen.

Die Verbraucherzentrale warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen und gibt Hinweise, wie man unseriöse Plattformen erkennt. Tipps dazu gibt es unter www.verbraucherzentrale.de.

Der Fall zeigt die Gefahren gefälschter Anlage-Apps und Betrugs über soziale Medien. Die Behörden haben die betrügerische Plattform abgeschaltet, doch das gestohlene Geld konnte nicht zurückverfolgt werden. Die Verbraucherzentrale rät weiterhin zur Vorsicht bei unerbetenen Finanzangeboten.

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