32 Jahre Kultur im Herzen des Duisburger Innenhafens
Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg feiert in diesem Monat einen wichtigen Meilenstein
Ursprünglich am 22. März 1991 eröffnet, verwandelte das Museum eine stillgelegte Industrie-Mühle im Innenhafen in ein kulturelles Wahrzeichen. Über drei Jahrzehnte später feiert es das Erbe Duisburgs als Hafenstadt mit einer besonderen Jubiläumsveranstaltung am 22. März 2023.
Das Museum öffnete 1991 erstmals seine Türen im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA). Der Umbau der alten Mühle und der Anbau eines neuen Traktes dauerten nur zweieinhalb Jahre. Mehr als 2.500 Besucher strömten am Eröffnungswochenende herbei, angezogen von der Betonung auf Barrierefreiheit und lokale Geschichte.
Damals hob der damalige Oberbürgermeister Josef Krings den Innenhafen als idealen Standort hervor und unterstrich damit die Verbindung Duisburgs zu seinem Wasserstandort. Wolfgang Clement, der später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen wurde, lobte in seiner Eröffnungsrede das Motto "Kultur für alle".
Heute zeigt das Museum Ausstellungen wie "Nester, Kobel, Höhlen – Raus aus dem Winterschlaf" und "Cash! – Eine Geschichte des Geldes". Zum 32. Jubiläum führt Museumsleiterin Dr. Susanne Sommer ein öffentliches Gespräch mit dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr, der Eintritt ist im regulären Ticketpreis enthalten: 4,50 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder und Ermäßigte.
Die Geschichte des Museums begann mit der raschen Umwandlung eines Industriegeländes in einen kulturellen Mittelpunkt. Heute bleibt es ein zentraler Bestandteil der Duisburger Identität, der Geschichte mit modernen Ausstellungen verbindet. Die Jubiläumsveranstaltung bietet Besuchern die Gelegenheit, auf die Vergangenheit zurückzublicken und gleichzeitig den Blick auf künftige Feiern zu richten – darunter das 35-jährige Bestehen im Jahr 2026.






